Über uns

Wir heißen Mariagrazia und Augusto. Mariagrazia ist in Sizilien geboren, hat in Rom studiert und gearbeitet. Sie war über 20 Jahre als Sekretärin bei PISAI (Pontificio Istituto di Studi Arabi e Islamistica) tätig. Sie liebt es, neue Bekanntschaften zu schließen, zu reisen. Sich selbst bezeichnet sie als “do-it-yourself Touristin”. Und eines Tages begegnete sie Augusto. Augusto ist zwar in Rom geboren, doch schlägt sein Herz nur für Collevecchio, sogar als er gemeinsam mit Mariagrazia auf anderen Kontinenten weilte.
Sein Großvater, Augusto Maggiorani Senior – er war Architekt und Ingenieur der Real Casa, dem Königshaus – erwarb im Jahr 1927 die ausgedehnten Ländereien, welche Herrenhaus, Landhaus und landwirtschaftliche Gebäude umfassten. Schon immer hieß die Anlage “San Giovanni”; er ließ sie vollständig restaurieren. Augusto Junior, der als Rechnungsführer in einem Ingenieurbüro arbeitete, verbrachte jede freie Minute und natürlich seine Ferien in Collevecchio. Sein Traum von einem Leben “full time” im Grünen erfüllte sich vor wenigen Jahren: das Büro schloss und ließ ihn… “frei”!

Augusto liebt Pflanzen und Tiere. Fürsorglich pflegt er den großen von seinem Großvater meisterlich angelegten Park. Die Kapelle des Herrenhauses, eingerichtet von den Cruciani aus Collevecchio, geht auf das erste Jahrzehnt des 16. Jhs. zurück. Die Marchesi de’ Rubeis (1615-1795) ließen sie restaurieren und verwalteten sie.
Seitdem Mariagrazia und Augusto hier leben, hat die Arbeit kein Ende. Es gibt wirklich unendlich viel zu tun: Garten, Wohnhaus, Weinberg, Olivenhain, und dann noch Hühner, Enten, Fasane! …doch wie schön, hier aufzuwachen; aus dem Fenster zu schauen und die friedliche Landschaft einzuatmen; und das Haus ist groß, der Garten enorm: warum nicht auch anderen Menschen die Möglichkeit geben, an diesem Glück teilzuhaben. So entstand die Idee eines Agritourismus.

Geschichte

Zwischenablage für die Renovierung des Gebäudes, in Bezug auf das „Manor House“ Maggiorani leitender Ingenieur Augusto schrieb: Dieses Haus entstehen, wo es den Mauern eines alten Klosters. Das alte, baufällige Gebäude können Sie nicht verwenden, alles andere als die Wände des Raumes und einer Steckdose… Es war 1929. Engineer. Maggiorani sagt, ist ein „Kloster“.
Zweihundert Meter von dem Haus, Nachbar, war das kleine Kloster St. Augustinus, früher, bis 1652, ein Einsiedler. Aber die beiden Kapellen wurden sowohl in das Gebiet im Besitz Cruciani, und man kann argumentieren, dass St. John wurde als „Kloster“ nahe bei „Casamento“ der Eigentümer geboren, und S. Augustinus, dessen Kapelle der Madonna von Loreto geweiht war, wurde stattdessen der „Hermitage“ von der gleichen Kloster. Und nur wenig später eine private Kapelle, wenn ausgestorbenen Familie Cruciani (1610), der „gegeben hatte, die Kirche ihre Vermögenswerte, jetzt auf dem gesamten Gebiet des Kirchenstaates stattfand, wurde der Eremitage mit der Kapelle der Madonna von Loreto gegeben der Augustiner, während das Objekt mit dem gleichen Namen St. Johannes-Kapelle zu Ortenzio de Rubeis, Kommissar der Apostolischen Kammer (1615) zugeordnet wurde. Seit dieser Zeit die Kapelle St. John hat schon immer als private Kapelle aus den Manuskripten von Berichten Pastoralbesuche gesehen. In der Tat, die Berichte der pastoralen Besuch bei der Kapelle des Hl. Johannes ist als eine private Kapelle beschrieben und auf Kosten der Großgrundbesitzer, die befolgt haben amtierte.

Zwischen Legende und Wirklichkeit

Man erzählt, eine junge Frau sei an einem Winterabend in der Villa San Giovanni zu Gast gewesen. Hohle Stimmen, ein seltsames Gerassel von Ketten, Windböen, Donner und Blitz ließen sie aus dem Schlaf aufschrecken. Ihre Angst wurde Grauen als sie bemerkte, dass sie in dem groβen Haus völlig allein war. Doch zum Glück war alles nur ein Scherz, die Gastgeber taten als wären sie früher heimgekommen, während die junge Frau mit zitternder Stimme um Hilfe schrie und von Gespenstern faselte… Abgesehen von Scherzen dieser Art hat Villa San Giovanni noch heute den Ruf eines friedlichen und glücklichen Ortes. Am 21. Oktober 1944 feierten Rosaria und Massimo Maggiorani, Eltern des heutigen Inhabers Augusto, Hochzeit. Wir können das Fest noch nachvollziehen, wenn wir die Skizzen der Tischanordnung betrachten. Auch die beiden Kinder der Maggiorani, feierten vor dieser auβergewöhnlich schönen Kulisse den Bund fürs Leben, so wie auch zahlreiche Freunde und Bekannte. Die romantische Atmosphäre des wunderschönen Gartens, besonders im Frühjahr, wenn die Natur wieder erwacht zu neuem, farbenprächtigem Leben, hat auch den Regisseur Florestano Vancini beeindruckt, der 1965 hier seinen Film “Le stagioni del nostro amore” drehte.

Wie das Anwesen Villa San Giò seinen Namen bekam

Im Archiv von Magliano Sabina, einst Bischofssitz, befinden sich die Abrechnungen der Bischofsbesuche; die detaillierte Beschreibung des Kopisten enthält auch jene der Besuche in den Kirchen von Collevecchio und Cicignano und den Kapellen des Gebietes. Die Kapelle San Giovanni Apostolo ed Evangelista wird als “Capella Ruralis qua unita est Villa, casalis seu possessionis, vulgariter dicta “San Giovanni” bezeichnet. Und dem heiligen Johannes war sie denn auch von dem damaligen Besitzer Cruciani geweiht worden, der sie im Herrenhaus in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts einrichten ließ. Francesco Sperandio Agrimensore, der im Jahr 1759 im Gebiet eine Volkszählung durchführen ließ, siedelte sie in der Mitte an, zwischen den Einsiedlereien S. Agostino und S. Urbano, zwei heute nicht mehr vorhandenen Kapellen, und nannte sie San Giò. Uns hat dieses Kürzel gefallen, zumal es seinen Ursprung dieser bedeutenden Persönlichkeit verdankt. Deshalb haben wir den Namen übernommen: so heißt denn unser Agritourismus heute “Villa San Giò”.